Evangelische Kirchengemeinde Rüdesheim am Rhein

"Älteste Evangelische Kirche im Rheingau"

Was wir tun können


Ein Gebet sprechen, wann immer uns danach ist und auch, wenn die Kirchenglocke zur gewohnten Zeit läutet


und: Rufen Sie jemanden an und halten Sie so Kontakt durch ein persönliches Gespräch:

täglich einmal anrufen tut uns auch selbst gut und dem, der von uns, vielleicht auch unerwartet und überraschend, einen Anruf erhält: eine Nachbarin oder ein Nachbar, eine Schulfreundin oder eine Frau, mit der ich immer in der gleichen Kirchenbank sitze oder die ich von ferne grüße.


Meinen Tischnachbarn beim Kirchkaffee.

Jemanden aus meiner Familie, mit dem ich schon lange keinen Kontakt mehr habe- jetzt ist dazu Zeit. Vielleicht denkt er oder sie gerade jetzt auch an dich…

Und später kann man sagen: Warum habe ich das nicht schon viel früher getan, wie gut, dass ich dazu den Mut hatte, Gott sei Dank!

Eine Kerze anzünden und im Windlicht ins Fenster oder vor die Tür stellen.

Bei eigenen Sorgen oder für einen anderen Menschen um Hilfe bitten.


Als Pfarrerin bin ich für Sie und Euch da.

Gott segne und behüte dich auf allen deinen Wegen und durch die Zeit, bis wir uns wiedersehen.



 

 

                   Zeitumstellung – Was tun mit einer Stunde weniger am Tag?

Die umgekehrte Frage – Was würden Sie tun mit einer Stunde mehr am Tag? – lässt sich sicherlich leichter beantworten: länger schlafen, Sport machen, ein Buch lesen, eine Freundin besuchen, etwas Neues ausprobieren und so weiter und so fort.

 Aber mit einer Stunde weniger am Tag – wie bei der vergangenen Zeitumstellung in die Sommerzeit von Samstag auf Sonntag (29. März)?

 Auf eine potentielle Stunde vergeudeter Zeit durch Sorgen und Seufzen, Angst und Ärger, Neid und Nichtigkeiten – gerade in Zeiten des Coronavirus, könnte man gut verzichten. Also alle negativen Gedanken für den Tag in die eine zu „verlierende“ Stunde packen und verabschieden.

 Angenommen, der Tag hätte plötzlich 23 Stunden – und nicht nur am Tag der Zeitumstellung, sondern dauerhaft. Wie würden Sie mit der reduzierten Zeit umgehen? Was dürfte wegfallen, was sollte gestrichen werden?

 Darüber lässt sich gut nachdenken. Mit Gewinn. Und das nicht nur bei der bevorstehenden Zeitumstellung.

                                                                               Meine Zeit steht in deinen Händen.                             Psalm 31,16

                                                            Pfarrer J.Myers